07.12.2019

Artikel in der Rheinischen Post, Krefeld

Die Rheinische Post in Krefeld berichtete. Im Artikel schreibt die RP Krefeld nach einem Interview mit der Witwe des Künstlers, es sei „präparierte Haut und scheinbar blutgetränkte Mullbinden“. Widersprüchliche Aussagen? Zunächst wurde das Objekt im Artikel der Rheinischen Post vom 02.12. als „präparierte Haut mit blutgetränkten Mulden“ bezeichnet, im WDR-Beitrag vom 04.12. von Pfarrer Simonsen (ein enger Freund des Künstlers) als „in Lammblut getränkte Mulden“.

06.12.2019

Artikel auf katholisch.de

Das Internetportal katholisch.de berichtet: „das von dem Künstler Axel Vater geschaffene Werk zeigt einen an einem Kreuz fixierten Tierkadaver, der ein Lamm darstellen soll und mit blutgetränkten Mullbinden verhüllt ist“. Die Kunstkommission des Bistums Aachen werde im kommenden Jahr über den Fall entscheiden.

05.12.2019

Artikel auf bild.de
Artikel auf domradio.de
Artikel auf ksta.de

Pfarrer Simonsen wandte sich, mit ähnlichem Wortlaut, an drei Nachrichtenportale. Auch hier wurden wir erneut ohne jeglichen Grund als "rechtskonservative Gruppe" bezeichnet.

bild.de berichtet: "Pfarrer Christoph Simonsen hat das Kreuz angebracht, es soll auch trotz der Kritik bleiben".

domradio.de berichtet, dass es sich „nach Angaben des Pfarrers um eine kleine Gruppe rechtskonservativer Christen“ handeln würde.

Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt, das Bistum befürworte "den Austausch über das zentrale Zeichen des christlichen Glaubens - das Kreuz" [...] "zur Auseinandersetzung mit dem Glauben".

04.12.2019

Erneutes Gesprächsangebot
WDR Lokalzeit Beitrag
idea spektrum Beitrag

Ohne von dem WDR-Beitrag gewusst zu haben, schlugen wir Pfarrer Simonsen mit Hinweis auf die beendete Petition erneut ein persönliches Gespräch zur Klärung des Anliegens vor. Auch dieses Gesprächsangebot wurde abgelehnt.

In einem WDR Beitrag vom 04.12.2019 (online verfügbar bis 11.12.2019) trotz sechs von uns angebotenen Gesprächen behauptete Pfarrer Simonsen, bei uns „keine Gesprächsbereitschaft“ vorzufinden.

idea spektrum schreibt, dass Pfarrer Simonsen "keinen Grund" sehe, "das Kunstwerk aus seinem Büro zu verbannen". In diesem Artikel spricht Pfarrer Simonsen bei dem Kunstobjekt nicht von "dem Lamm Gottes", unter welchem Begriff er dieses Kunstobjekt bislang ausdrücklich rechtfertigte, sondern das Kreuz "zeige Jesus als den Gekreuzigten, der gewalttätiger menschlicher Willkür zum Opfer gefallen ist".

02.12.2019

Gespräch mit der Rheinischen Post, Mönchengladbach

Wir führten ein persönliches Gespräch mit der Rheinischen Post, um auch unsere Sicht der Petitionssteller, die unserer Ansicht nach im RP Artikel vom 29.11. übergangen wurde, zu erklären. Zudem haben wir aufzeigen können, dass wir durch Aussagen durch Pfarrer Blättler fälschlicherweise als „extreme Rechte“ bezeichnet worden sind. Im Gespräch haben wir uns deutlich von jeglichen Beleidigungen distanziert, die von empörten Menschen an Pfarrer Simonsen gesendet wurden. Die Rheinische Post Mönchengladbach sehe noch keinen Grund erneut zu berichten, doch hinge eine erneute Berichterstattung von der Entwicklung der Situation ab.

01.12.2019

Über 700 Unterschriften und Rücknahme der Petition

Die Petition trägt online und schriftlich über 700 Unterschriften. Da durch den Artikel der Rheinischen Post nun – leider erst durch die Medien und nicht durch ein sachliches Gespräch – bekannt wurde, dass es sich nicht um einen tatsächlichen Tierkadaver handelt, hielten wir es für angemessen, die Petition „gegen den Tierkadaver am Kreuz“ zurückzuziehen.

29.11.2019

Artikel in der Rheinischen Post, Mönchengladbach

In einem Artikel vom 29.11.2019 erklärte die Rheinische Post Folgendes: „In Wirklichkeit hängt ein künstlicher Korpus in Form eines Lammes an dem Kreuz. Überzogen ist die Form mit einer präparierten Haut und blutgetränkten Mullbinden.“

Das Kreuz habe „schon in der Kapelle des Krankenhauses Maria Hilf gehangen. ‚Auch da gab es keine Diskussion‘, sagte Simonsen“ Uns ist jedoch bekannt, dass zu dieser Zeit „still“ protestiert wurde, indem einige Schwestern dafür beteten, dass das Kreuz aus der Kapelle entfernt werde. Diese informierten ihre Verwandten über die Petition, welche dann auch von diesen unterschrieben wurde.

Auch Dompropst Pfarrer Blättler meldet sich im Artikel zu Wort und bezeichnete uns als „extreme Rechte“, die „rechte Propaganda“ verbreiten und sich „bewusster Falschaussagen bedienen“ würden. Diese Anschuldigungen sind unprofessionell und haltlos ohne jedwede Grundlage der Behauptung geäußert worden. Es geht uns nicht um Politik, wir haben niemals rechte Parolen geäußert, oder zu so etwas aufgerufen. Wir haben lediglich um Entfernung des Kreuzes und um ein persönliches Gespräch zur Klärung dieses Anliegens gebeten.

Dass eine Antwort über Art und Gegenstand des Objektes am Kreuz trotz mehrerer Gesprächsersuche erst durch die Medien geäußert wurde, ist aus unserer Sicht unverständlich und nicht nachvollziehbar.

15.11.2019

Flyer für die Petition

Petitionsunterstützer verteilten Flyer im Bistum Aachen und darüber hinaus. Der Flyer beschrieb das Kreuz als „Tierkadaver“ oder „Schweinekadaver“. Der Begriff „Schwein“ war der Aussage des Kirchenaufsehers, einem engen Mitarbeiter von Pfarrer Simonsen, entnommen, der mit einem „Ja“ bestätigte auf die Frage, ob „Pfarrer Simsonsen das auch so“ sehe. Wir haben vonseiten der Pfarrei weder schriftlich, noch mündlich – aufgrund der abgelehnten persönlichen Gespräche – eine Erklärung über Art und Material des Objektes erhalten, sodass wir weiterhin von einem tatsächlichen Tierkadaver ausgehen mussten.

09.11.2019

Veröffentlichung der Petition auf openpetition

Die Petition mit der Bitte an Bischof Dr. Helmut Dieser, das missverständliche und für viele Menschen anstößige Kreuz aus der Kirche zu entfernen, wurde auf openpetition veröffentlicht.

08.11.2019

kath.net Artikel „Citykirche Mönchengladbach zeigt Kreuz mit Tierkadaver“

Von Bekannten erfuhr die Petitionsurheberin von dem kath.net Artikel über ein „Tierkadaver Kreuz“ in der Citykirche und wurde darüber informiert, dass einer der Kirchenaufseher dieses als „Schwein“ bezeichnete, sowie dass bislang jegliche Versuche zur Kontaktaufnahme mit der Pfarrei und dem Bistum Aachen gescheitert waren.

14.10.2019

Antwort aus Aachen von Dompropst Pfarrer Rolf-Peter Cremer

Die Antwort aus Aachen war, dass das Kreuz sicherlich eine Provokation sei, doch sei „diese Darstellung provokativ, jedoch nicht würdelos.“ Weiterhin wurde dem Katholiken mitgeteilt, dass Herr Bischof Dr. Helmut Dieser gebeten habe „grundsätzlich in der Kommission für kirchliche Kunst einmal der Frage nachzugehen, wie Kunst als Eingriff in gewohnte Wahrnehmungen der Glaubensauseinandersetzung dienen kann.“

02.10.2019

E-Mail an Bischof Dr. Helmut Dieser

Da keine der Unklarheiten über das Kreuz mit den Verantwortlichen der Pfarrei in einem persönlichen Gespräch geklärt werden konnte, wendete sich der Katholik mit einem Hilfegesuch an den Bischof von Aachen.“

29.09.2019

Pfarrer Simonsen antwortet auf die E-Mail

In seiner E-Mail erklärte Pfarrer Simonsen, dass dieses Kreuz für ihn unverzichtbar sein, da es zu „tiefen und reflektierten Glaubensgesprächen“ mit den Kirchenbesuchern führe. Er drückte ganz klar aus, dass er aus diesem Grund dieses Kreuz nicht entfernen werde. Das vom Katholiken angebotene persönliche Gespräch wurde vorweg abgelehnt, falls dieser immer noch die Abhängung des Kreuzes wünsche: „Gern spreche ich mit Ihnen über Botschaft unseres gemeinsamen christlichen Glaubens, wenn Sie sich bereit zeigen, auch meine - und die vieler anderer - Glaubensüberzeugung respektieren. Über eine Abhängung dieses Kreuzes brauchen wir allerdings keine Diskussiion zu führen.“

28.09.2019

Weitere E-Mail an Pfarrer Simonsen

Auf die E-Mail Weiterleitung durch Pfarrer Blättler, verfasste der Katholik noch eine E-Mail mit der Bitte dieses Kreuz aus der Kirche zu entfernen und bot Pfarrer Simonsen zur Klärung des Anliegens ein persönliches Gespräch an: „Falls Sie es wünschen können wir uns gerne auch zu einem persönlichen Gespräch treffen, meine Kontaktdaten können Sie dem email-Anhang entnehmen.“.

27.09.2019

E-Mail an Pfarrer Blättler, Leiter der GdG

Der Katholik wendet sich per E-Mail und über ein Telefonat an den zuständigen Leiter der GdG, zu der auch die Citykirche Mönchengladbach gehört. Ein persönliches Gespräch wird verweigert, mit der Begründung, dass die Zuständigkeit in Kürze aufgehoben sei. Es folgt eine E-Mail Weiterleitung an Pfarrer Simonsen.

26.09.2019

Entdeckung des Kreuzes in der Citykirche

Ein Katholik aus dem Bistum Aachen erfuhr von dem Kreuz in der Citykirche und schaute es sich persönlich an. Da er dieses als „in ekligster Weise verstörend“ empfand, erkundigte er sich bei zwei anwesenden Kirchenaufsehern. Ersterer gab zur Antwort: „es sei das Lamm Gottes, für uns Menschen geschlachtet“. Zweiterer äußerte aus tiefer Überzeugung, es sei „Jesus, das arme Schwein, für uns Menschen gekreuzigt“. Der Katholik fragte ihn: „Sieht das Pfarrer Simonsen genauso?“, worauf er die Antwort erhielt: „Ja“. Die Aussagen der Mitarbeiter von Pfarrer Simonsen führten dazu, dass das Objekt am Kreuz als tatsächlicher Tierkadaver verstanden wurde.